Bitpoint wurde für 32 Millionen Dollar gehackt.



Ein in Tokio ansässiger Kryptowährungsumtausch namens Bitpoint hat den Betrieb eingestellt, nachdem er gestern Abend 32 Millionen Dollar durch ein Hacking verloren hatte.

Das Unternehmen, das die Börse betreibt, Remixpoint, entdeckte, dass verschiedene digitale Währungen im Wert von 3,5 Milliarden Yen unter seinem Management verschwunden waren.

Bitpoint Hacked und Suspendiert Operationen


Laut der Börse gingen die Gelder aus einer Hot Wallet (einer mit dem Internet verbundenen Wallet) verloren, aber andere Gelder, die in einer Cold Wallet oder offline gehalten werden, waren nicht betroffen. Das Hacking wurde ans Licht gebracht, als ein Fehler im ausgehenden Geldtransfersystem der Börse auftrat.

Die fehlende Währung im Wert von rund 2,5 Milliarden Yen befindet sich im Besitz ihrer Kunden, der Rest befindet sich im Besitz des Unternehmens. Das Unternehmen hat gesagt, dass es die Kunden für den Verlust entschädigen wird. Bald nach der Ankündigung stürzte die Aktie von Remixpoint um fast 20%.

Obwohl wir den Betrag kennen, hat Bitpoint nicht genau angegeben, welche virtuellen Münzen gestohlen wurden; es enthält jedoch verschiedene Kryptosysteme wie Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und Ripple (XRP).

Remixpoint analysiert derzeit den Hack und hat keine weiteren Details angegeben.

Kryptowährung Hacking


Der Bitpoint Hack ist ein weiterer Beweis für die Gefahr der Kryptowährung. Bisher gab es im Jahr 2019 acht groß angelegte Krypto-Exchange-Hackings, die zu einem Verlust von Millionen von Dollar führten.

Der jüngste Hack fand am 27. Juni statt, als die in Singapur ansässige Börse Bitrue 4,2 Millionen Dollar gestohlen hatte.

Zuvor, am 6. Juni, war der Krypto-Wechsel GateHub auch Opfer eines Hacks, bei dem Ripple (XRP) im Wert von fast 10 Millionen Dollar gestohlen wurde.

Im Mai stand die große Börse Binance vor ihrem zweiten großen Hacking. Die Hacker zogen 7.000 Bitcoin zurück und bewerteten damals rund 40 Millionen US-Dollar.

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Hacking ist ein berüchtigtes Thema im Krypto-Raum; Hacker forderten allein 2018 1,7 Milliarden US-Dollar.

Hacks haben es sogar geschafft, den Austausch komplett abzuschalten. Im Jahr 2017 schaltete sich die südkoreanische Börse Youbit ab und meldete nach zwei separaten Hackings den Konkurs an.

Das gleiche Schicksal ereilte die in Tokio ansässige MtGox-Börse. Einst wickelte sie fast 80% aller globalen Bitcoin-Transaktionen ab; 2014 wurde sie jedoch geschlossen, nachdem 850.000 Bitcoins (damals im Wert von einer halben Milliarde US-Dollar) aus ihren Wallets gestohlen wurden.

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